I FUCKING REALLY LOVE MY JOB.

In 2 Tagen moderiere ich ein großes Open-Air Festival.

Heute ist ein Feiertag und ich arbeite.

Aber tatsächlich gibt es gerade nichts, was ich lieber tun würde.

Und das Leute, ist tatsächlich wahr!

 

Wenn ich die Moderation für ein Festival vorbereite, zelebriere ich es regelrecht.

 

Ich recherchiere über die Bands, lese und schaue mir Interview mit ihnen an, höre stundenlang die Musik der jeweiligen Künster.

Finde meine Connection zu den Artists und ihrer Musik.

Denn jeder dieser Bands, jeder Künstler ist anders und einzigartig.

Und es ist so schön sich dafür zu öffnen und sich musikalisch in die Welt der jeweiligen Musiker mitnehmen zu lassen! <3

Das ist so inspirierend für mich, ich kann das kaum in Worte fassen.

Und mir macht das einen riesigen Spaß!

Vor allem gibt mir mehr Kraft und Stärke, als, dass es mir Energie raubt. So ist es kein Problem für ich, auch am Feiertag oder am Wochenende zu arbeiten.

 

In solchen Momenten realisiere ich, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe.

 

Und erst, wenn ich das Gefühl habe, ich habe meine Connection zu der Band/dem Künstler aufgebaut, verfasse ich die Anmoderation.

Manchmal ist es so, dass es gerade bei unbekannteren Bands, noch nicht genug Infos oder Material im Internet gibt.

Dann nehme ich persönlichen Kontakt zu den Musikern auf oder lerne sie am Festivaltag vor Ort zunächst kennen.

Mir ist es wichtig, zu wissen über wen ich spreche.

Ich habe mich keinem Genre verschrieben.

Ich höre alle Arten von Musik und ich liebe es mich inspirieren zu lassen:

Auf neue Musiker zu stoßen, von denen ich sonst vielleicht nie etwas gehört hätte!

Oder gar auf neue Musikstile!

Auch Interviews mit den Künstlern zu führen, mich mit ihnen zu unterhalten ist für mich eine der spannendsten Sachen die es gibt.

Ich liebe es generell mich mit Menschen zu unterhalten, Gespräche zu führen, aber gerade das Gespräch mit anderen Künstlern ist für mich meist am Faszinierendsten.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich auch Künstlerin bin und ähnlich ticke, oder ob es mit dem Thema Musik zu tun hat.

Denn obwohl ich selbst nicht musikalisch bin, spielt Musik einen so großen und wichtigen Teil in meinem Leben.

 

Ich bin sehr emotional und sensibel und durch Musik ist es mir möglich meine Emotionen zu kontrollieren.

 

Daher höre ich Musik auch aus allen Genres, kommt immer drauf an, was ich gerade mache und was ich bewirken möchte.

Musik hilft mir, den Kontakt zu mir zu behalten.

Mich von der schnellen, lauten Welt mal zu isolieren wenn es sein muss und meinen Fokus zu finden.

Ich kann mich in Songs verlieren, in eine andere Welt abtauchen.

Wenn ich male, brauche ich Musik.

Sie bringt mir eine Verbindung zu einer anderen Instanz in mir.

Daher weiß ich nicht, ob ich ohne Musik leben könnte.

 

Ich bin so dankbar dafür, dass ich diesen Job machen kann, der als Kind schon mein Traumjob war.

Ich wollte als Kind immer zu MTV oder Viva und VJane oder Moderatorin werden.

Die Moderatoren der Sender waren für mich (mit Abstand!) die coolsten Leute des Planeten.

 

Jetzt bin ich Moderatorin und manchmal kann ich das selbst noch gar nicht glauben, dass ich mir damit wohl echt einen meiner größten Wünsche erfüllt habe.

 

Wenn dann so ein Festivaltag vorüber ist, bin ich einfach nur glücklich.

Glücklich so viele neue, inspirierende Menschen kennengelernt zu haben, glücklich so tolle Musik gehört zu haben und glücklich mit meinem Job dazu beigetragen zu haben, mehr Gutes in die Welt zu bringen.

XO Alex

 

 Das Foto ist beim Blumenkinderfestival 2018 entstanden, welches ich moderiert habe, aufgenommen von der lieben Anna Brübach <3

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